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Die Reaktionen auf meine Antwort, ich sei Übersetzerin von Beruf, sind sehr unterschiedlich. Von „Ach, du dolmetscht.“ bis hin zu „Kannst du mal schnell meine russische Urkunde ins Englische übersetzen?“. Zeit, um ein paar Irrtümer aus der Welt zu schaffen.

Übersetzen und Dolmetschen? Das ist doch dasselbe!“

Auch wenn die beiden Berufe vieles gemeinsam haben, so sind die dabei verlangten Fertigkeiten doch unterschiedlich. Während beim Übersetzen ein Text schriftlich übertragen wird, wird beim Dolmetschen das gesprochene Wort mündlich übertragen.

„Mit einem guten Wörterbuch kann jeder übersetzen.“

Wörterbücher sind Hilfswerkzeuge. Dennoch muss der Übersetzende verschiedene Informationsquellen anzapfen, Termini kritisch prüfen, sein kulturelles Wissen sowie Fachwissen miteinbeziehen, bevor er seine Endversion vorlegt. Erheiternde Übersetzungen von Betriebsanleitungen, Speisekarten etc. zeigen, dass das Nachschlagen im Wörterbuch leider nicht ausreichend ist.

Computer machen den Beruf des Übersetzenden sowieso überflüssig.

Auch wenn die verfügbaren maschinellen Übersetzungen immer leistungsfähiger werden, werden Computer nie so gut wie Menschen übersetzen können. Die Kunst des Übersetzens liegt darin, Nuancen und Feinheiten einer Sprache sowie „das, was zwischen den Zeilen steht“, auch in der Zielsprache wiederzugeben.